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Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens
Allgemeine Tipps zum Schreiben
einer wissenschaftlichen Arbeit:
Themenreflexion
Literaturbeschaffung
Materialaufnahme
Referat
Arbeitspapier
Seminararbeit/Hausarbeit
Bestandteile der Seminararbeit
Quellenverweise im Text
Literaturverzeichnis
Umfang und Form einer Seminararbeit
Qualitätskriterien Seminararbeit
Sonstige Empfehlungen
PDF-Download
Tipps zum Schreiben eines Essays:
Der Essay (PDF)
Notenschema
für Hausarbeiten (PDF)
Themenreflexion
Themenwahl:
- Wenn möglich, Seminar- und Forschungsthema nach eigenen
Interessen wählen.
- Klären Sie mit dem/der KursleiterIn, wie viel Freiraum
bei der Themenstellung besteht.
- Vor und während der Materialsichtung: Thema unabhängig
von der Literatur reflektieren, eigene Fragestellung finden.
- Mögliche Methode: Beginnen mit leerem Papier, alles aufschreiben,
was zum Thema einfällt, danach versuchen, Bezüge herzustellen,
erst dann Überblicksliteratur einsehen, Struktur revidieren,
Fragestellung formulieren.
Themenstrukturierung und -eingrenzung durch:
- eine Fragestellung: Eine Leitfrage sowie Teilfragen, die zur
Beantwortung der Leitfrage erarbeitet werden müssen. Oder
- eine These sowie Teilthesen, die zur Stützung der These
belegt werden müssen. Oder
- einen Forschungsgegenstand, der deskriptiv aufgearbeitet werden
muss.
Aus Fragestellung/These Struktur der Arbeit entwickeln.
Gegebenenfalls zur Strukturierung den Argumentationsgang/Aufbau
der Arbeit visualisieren.
Selektionskriterien für den "Berg an Literatur" entwickeln.
Diesen Prozess während der Materialsichtung mehrfach wiederholen.
Ergebnis:
- Nach Themenreflexion und Strukturierung das Vorgehen mit dem/der
KursleiterIn besprechen, am besten kurzes Exposé vorlegen:
Fragestellung, Vorgehensweise, Materialgrundlage.
- Die Gliederung sollte, zumindest in groben Zügen, vor Niederschrift
des Referats/der Arbeit erstellt werden. Wenn möglich sogar
vor der eigentlichen Literaturrecherche, sie wird im Verlauf der
Arbeit noch modifiziert.
Literaturbeschaffung
Erster Schritt: Literaturangaben der KursleiterIn zum Kursthema
und zum eigenen Thema umgehend beschaffen.
Danach unbedingt eigenständige Literaturrecherche!
Literaturrecherche verläuft in unterschiedlichen Phasen und
begleitet die gesamte Arbeit.
Reine Literaturrecherche (vor Beginn der Niederschrift) sollte nicht
mehr als 20-30% des gesamten Zeitbudgets für Referat/Arbeit
in Anspruch nehmen.
Schneeballverfahren:
- Recherche nach bibliografischen Angaben in den von der KursleiterIn
angegebenen Texten
- Recherche nach Literaturangaben in den Einführungswerken/Handbüchern
im Semesterapparat und im Lesesaal der OSI-Bibliothek
- Recherche nach Fachbibliografien (falls vorhanden)
- Recherche im Schlagwortregister des FU-OPAC, des StaBiKat der
Staatsbibliothek, der ZDB (OPAC der Zeitschriftendatenbank) und
gegebenenfalls des Verbunds der Öffentlichen Bibliotheken
Berlins (VÖBB)
- Recherche über das Literaturverzeichnis aktueller Zeitschriftenbeiträge
Materialaufnahme
- Grundsätzlich: Die Herkunft jeder Information/jedes Gedankens
präzise notieren!
- Beim Lesen Excerpte erstellen!
- Wichtig: Entwicklung eines eigenen Verfahrens zur Materialaufnahme,
z.B. mit handschriftlichen Notizen, PC-Programmen oder Karteikarten.
- Nach Abschluss der Materialaufnahme zunächst eine Rohfassung
des Referats/der Arbeit erstellen, um den roten Faden zu verdeutlichen
und den Schreibfluss nicht mit zu hohen Formulierungsanforderungen
zu blockieren.
Referat
Das Referat ist eine schriftliche Arbeit, die zu einem bestimmten
festgelegten Termin im Seminar zum Vortrag kommen soll. Das Referat
kann aber auch ein Thema vorbereitend für die schriftliche
Arbeit breiter und mit Überblickscharakter zur Präsentation
bringen.
Didaktik:
Dauer:
Die Dauer des Referats hängt von der Anzahl der Vortragenden
pro Kurssitzung ab. Ein Gruppenreferat darf nicht länger als
maximal 45 Minuten dauern. Ein Einzelreferat sollte 15-20 Minuten
dauern, maximal 30 Minuten.
Um die Dauer des Referats einschätzen zu können und den
Vortrag zu erleichtern, sollte das Referat vorab zur Probe gehalten
werden.
Vortragsstil:
Referate sollten nach Stichworten (bspw. auf Karteikarten) in freier
Rede gehalten, nicht abgelesen werden.
Referate sollten klar strukturiert sein, mit kleinen Pausen zur
Orientierung der Zuhörenden. Zu Beginn des Referats sollten
Sie den Zuhörenden einen kurzen Überblick über dessen
Struktur geben.
Die Sprache des Referats sollte einfach und klar gehalten werden,
keine Schriftsprache! (Kurze Sätze formulieren und komplizierte
Zusammenhänge genau und ausführlich erklären.)
Beispiele und Veranschaulichungen erleichtern das Verständnis
(bspw. mit Hilfe von Medien).
Der Einstieg in das Referat sollte das Interesse der Zuhörenden
wecken, vor allem durch eine Einordnung in den Kurszusammenhang,
eine provokante Formulierung, eine Bezugnahme auf aktuelle Ereignisse
oder eine Begründung, warum das Thema übernommen wurde.
Inhalt:
Referate verknüpfen zwei wesentliche Funktionen:
- Wissensvermittlung für die Kursteilnehmenden (Auswertung
bestimmter Literatur zum Thema)
- Anregung der Kursdiskussion (Behandlung einer bestimmten Frage)
Wissensvermittlung durch Referat:
- Wiedergabe wissenschaftlicher Literatur
- eigenes Verständnis der Literatur vermitteln
- Wissensvermittlung ist keine "Faktenhuberei", Informationen
müssen aufbereitet werden (systematisiert, interpretiert,
bewertet, verallgemeinert). Entscheidend sind Erklärungen
(Warum ist das so?).
- Ein Informations-Overkill sollte unbedingt vermieden werden.
Die Trennung von wichtiger und unwichtiger Information gehört
zu den Qualitätskriterien für Referate.
Anregung zur Kursdiskussion:
Um eine Diskussion anzuregen, muss das Referat zu einer strittigen
Frage pointiert Stellung nehmen, anstatt einen umfassenden (aber
oberflächlichen) Überblick zu einem Themenkomplex zu geben.
Für Fortgeschrittene:
Im Zweifelsfall ist die Anregung zur Diskussion wichtiger als die
Wissensvermittlung: Wissen kann vom Referierenden auch während
der Diskussion ergänzt werden, grundlegendes Wissen sollte
ohnehin von allen Teilnehmenden kursbegleitend in Eigenlektüre
erarbeitet werden.
Im Idealfall dient die Wissensvermittlung dazu, die pointierten
Thesen der Referierenden zu belegen.
Arbeitspapier
Ein Arbeitspapier enthält:
- Name der Referierenden
- Thema des Referats
- Gliederung des Referats (bei Gruppenreferaten auch die Gliederungen
der Teilreferate)
- zentrale Begriffe des Referats mit Definitionen
- die wichtigsten Thesen des Referats (gegebenenfalls jeweils
mit kurzer Begründung)
- die wichtigsten Ergebnisse des Referats
- gegebenenfalls wichtige Daten, Namen, Fakten, die sich nicht
für den Vortrag eignen
- Literaturhinweise für die weiterführende Lektüre
der Kursteilnehmenden
Das Arbeitspapier kann verteilt und projiziert werden.
Unbedingtes Muss: Arbeitspapier bei der SeminarleiterIn abgeben
zur Einstellung auf die Homepage.
Der Umfang sollte 1-2 Seiten, bei Gruppenreferaten maximal 4 Seiten
betragen.
Das Arbeitspapier kann auch dazu genutzt werden, die Begründung
der Thesen ansatzweise zu skizzieren.
Thesen:
- Eine These ist eine Behauptung, die widerlegt werden kann. Die
Referierenden müssen in der Lage sein, ihre These mit Argumenten
zu begründen.
- Thesen sollen die Diskussion stimulieren, sie müssen daher
provokant oder kontrovers sein. Thesen sollten deshalb nicht zu
plausibel, aber auch nicht zu überzogen sein.
- Die einzelnen Thesen sollten aufeinander bezogen sein, die Reihenfolge
der Thesen in etwa der Gliederung des Referats entsprechen.
- Thesen sollten nummeriert sein, um den Bezug in der Diskussion
zu erleichtern.
Seminararbeit/Hausarbeit
Thema von Referat und Seminararbeit kann differieren, es empfiehlt
sich sogar, in der Seminararbeit eine speziellere Fragestellung/These
gründlicher zu bearbeiten als im Referat.
Bestandteile der Seminararbeit
Eine Seminararbeit besteht aus folgenden Teilen:
- Titelblatt
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hauptteil mit Untergliederungen
- Schluss
- Literaturverzeichnis
- evt. Anhang
Das Titelblatt enthält:
- Angaben zur Lehrveranstaltung (Titel, Bereich, Typ, DozentIn,
Semester)
- Titel der Arbeit (+ Untertitel)
- Angaben zum Verfasser (Name, Anschrift, E-Mail, Semesterzahl,
Studiengang)
- Abgabedatum
Formalia:
- Inhaltsverzeichnis enthält sämtliche Gliederungspunkte
mit Seitenangabe.
- Gliederung orientiert sich einheitlich an einem System (z.B.
1., 1.1, 1.2 etc.).
- Jede Untergliederung enthält mindesten zwei Punkte (nicht
1., 1.1, 2. etc.).
- Alle Gliederungspunkte einer Ebene haben ungefähr den gleichen
Umfang, der Mindesttextumfang eines Gliederungspunktes beträgt
etwa eine halbe Manuskriptseite.
- Vermeiden Sie mehr als drei Unterpunkte (nicht 1.1.1.2); gegebenenfalls
im Text durch Zwischenüberschriften strukturieren!
- Teile der Arbeit, die nicht in das Gliederungssystem passen,
können als Exkurs angelegt werden (Möglichst vermeiden!).
Die Einleitung enthält:
- Forschungsgegenstand/Problemstellung (Was wird gemacht?)
- Fragestellung/These (Eingrenzung/Konkretisierung des Themas)
- Relevanz des Themas (Warum wird es gemacht?)
- aktueller Forschungsstand zum Thema (Notwendigkeit der Forschung)
- Umgebung des Themas (Was spielt alles in die Forschung mit rein?)
- Erläuterung des Vorgehens/Methode (Wie wird geforscht?)
- evt. Beschreibung der Materialbasis (Mit welchem Material wird
geforscht?)
Der Hauptteil enthält (bei der Bearbeitung von Forschungsfragen
oder Thesen):
Theorie
- Wie sehen die Lösungsvorschläge anderer AutorInnen
für das Forschungsproblem aus?
- Warum bedarf es eines weiteren Vorschlags?
- eigener Erklärungs-/Lösungsvorschlag
- Welche Theorieansätze verwendet man selbst?
- Welche Annahmen trifft man aus ihnen?
- Zu welchen Ergebnissen kommt der eigene Erklärungsvorschlag?
(z.B. in Form von Hypothesen)
Empirie
- Wie werden die theoretischen Objekte gemessen, also in der
Realität belegt? (Operationalisierung)
- Auf der Basis welcher Daten werden Aussagen über das Forschungsproblem
getroffen? Warum sind diese Daten geeignet?
- Wie werden diese Daten ausgewertet? (Methoden)
- Welche Ergebnisse wurden, insbesondere in Hinblick auf den eigenen
Erklärungsversuch, erzielt?
Der Hauptteil bei einer deskriptiven Bearbeitung eines Forschungsgegenstandes
enthält systematisch gegliedert und logisch kategorisiert alle
(relevanten) Aspekte des Gegenstandes.
Der Schlussteil enthält:
- die wichtigsten Ergebnisse bezogen auf die Fragestellung/These
- Bezugnahme der Ergebnisse auf bisherigen Forschungsstand
- Schlussfolgerungen aus diesen Ergebnissen (bspw. in Hinblick
auf das Kursthema, Forschungsdesiderata, die politische Praxis,
Prognosen etc.)
- Formulierung ungeklärter Fragen/Forschungsperspektiven
Auf Anlagen sollte möglichst verzichtet werden, wenn unumgänglich
enthalten sie Daten, Textauszüge oder Schaubilder, die sich
nicht in den Text integrieren lassen. Auf Anlagen muss im Text verwiesen
werden, sie müssen für die Argumentation notwendig sein.
Quellenverweise im Text
Es gilt zu unterscheiden zwischen:
- Zitieren: wörtlich oder sinngemäßes Anführen
fremder Behauptungen (direkt/indirekt)
- Belegen: Stützen der eigenen Theorie/der eigenen Gedanken
durch andere Forschungsergebnisse oder Quellen
- Verweisen: Hinweis auf Schriften mit ähnlicher Aussage
In jedem dieser drei Fälle muss die jeweilige Quelle angegeben
werden..
Die gängigsten Quellenverweise sind:
- Kurzbeleg im Text in Klammern (amerikanische Zitierweise): (Nachname,
Jahr: Seitenangabe)
- Kurzbeleg in der Anmerkung, bei Mehrfachnennung hintereinander
"ebd."
- Langbeleg (vgl. "Literaturverzeichnis") in der Anmerkung,
nach der ersten Nennung mit Kurzbeleg, bei Mehrfachnennung hintereinander
"ebd."
Dabei wichtig: Die gewählte Belegweise muss in der Arbeit
einheitlich erfolgen!
Anmerkungen/Fußnoten:
- Anmerkungen werden durchnummeriert, kapitelweise oder für
den Gesamttext.
- Der Anmerkungstext steht unten auf der Seite (Fußnote).
Anmerkungen haben folgende Funktion:
- Beleg von Zitaten und Verweis auf Quellen oder übernommene
Thesen bzw. Gedankengänge
- Weitergabe ergänzender Hinweise, zusätzlicher Daten
und Angaben, weiterer Beispiele, kritischer Anmerkungen zur Literatur
etc. (damit Lesbarkeit des Textes erhalten bleibt)
- Vor- und Rückverweise innerhalb der Arbeit
- Der Text muss ohne Lektüre der Anmerkungen verständlich
bleiben!
Wörtliche Zitate:
Bei der Widergabe von Quellen (oder Teilen davon) ist größte
Sorgfalt geboten. Das Zitat muss der Vorlage auch in den kleinsten
Details entsprechen, jede Auslassung, Ergänzung oder Hervorhebung
ist exakt zu kennzeichnen.
Zitate werden in doppelten Anführungszeichen (") eingeschlossen,
Zitate innerhalb eines Zitats stehen zwischen einfachen Anführungszeichen
(').
Längere Zitate können etwas nach rechts eingerückt
werden und evt. engzeilig getippt.
Fremdsprachige Zitate in einer gängigen Verkehrssprache (Englisch,
evt. Französisch, Spanisch, Italienisch) werden nicht übersetzt.
Zitate aus zweiter Hand sind nur in Notfällen erlaubt.
Grundsätzlich versuchen, wörtliche Zitate zu vermeiden,
lieber eigene Worte finden. Sinnvoll sind wörtliche Zitate
nur dann, wenn andere AutorInnen eine besonders pointierte Formulierung
gefunden haben (O-Ton-Effekt).
Literaturverzeichnis
Im Literaturverzeichnis sind sämtliche, für die Erarbeitung
des Themas genutzte schriftliche Quellen enthalten, sofern im Text
auf sie verwiesen wurde oder sie zitiert wurden.
Das Literaturverzeichnis ist alphabetisch nach Zunamen der VerfasserInnen
geordnet, verschiedene Werke einer VerfasserIn werden chronologisch
aufgeführt, Werke mit dem selben Erscheinungsjahr durch Kleinbuchstaben
unterschieden (bsp. 1998a, 1998b etc.).
Die Literaturangaben enthalten zwingend folgende Elemente:
- Name und Vorname des Autors/der Autorin
- Titel und Untertitel des Beitrags
- bei Büchern: Ort und Jahr des Erscheinens, Auflage (wenn
nicht erste Auflage zugrunde liegt)
- bei Zeitschriftenbeiträgen: Titel der Zeitschrift, Jahrgang
und Nummer, Jahr und Seitenzahl
- bei Beiträgen in Sammelbänden: Name und Vorname der
HerausgeberIn, Titel und Untertitel des Bandes, Seitenzahl des
Beitrags, Ort und Jahr des Erscheinens, Auflage
- bei Internetquellen: Titel des Beitrags/der Seite, exakte URL,
Abrufdatum
Umfang und Form einer Seminararbeit
Umfang:
- Grundstudium: 12-15 Seiten (max. 20)
- Hauptstudium: 15-25 Seiten (max. 30)
(jeweils ohne Titelblatt, Inhalts- und Literaturverzeichnis, Anhang)
Form:
- Rand: oben/unten 2-3 cm; links 3 cm; rechts 2,5 cm
- Zeilenabstand: 1,5
- Schrift: Größe 12; Typ Times New Roman oder
Arial
- Seitenzahlen: durchgängig, Abdruck beginnend mit Inhaltsverzeichnis
Qualitätskriterien Seminararbeit
Allgemein:
- Die Arbeit ist durchgehend strukturiert, durch eine formelle
Gliederung sowie innerhalb der einzelnen Gliederungspunkte.
- Gliederungspunkte sind inhaltlich schnell erfassbar und verständlich
formuliert.
- Der "rote Faden" ist immer deutlich, gegebenenfalls
in Form von Zwischenergebnissen / Überleitungen.
- Rechtschreibung (neue Rechtschreibung!), Grammatik und Interpunktion
sind korrekt, der Ausdruck präzise und verständlich.
Unreflektiertes, umgangsprachliches "Daherreden" wird
vermieden.
- Grafiken, Tabellen und Schaubilder werden in den Text integriert.
Einleitung:
- Die Einleitung erweckt Interesse am Thema der Fragestellung.
- Die Fragestellung bzw. die These ist klar und präzise formuliert.
- Fragestellung bzw. theoretischer Ansatz sind originell.
- Der Aufbau der Arbeit wird mit Bezug auf die Fragestellung/These
begründet (nicht nur referiert).
- Das Thema sowie die Materialbasis wird begründet eingegrenzt.
- Die Arbeit beschränkt sich auf die Diskussion ihrer Fragestellung,
die Fragestellung wird vollständig bearbeitet.
Hauptteil:
- Zentrale Begriffe sind begründet geklärt/definiert.
- Theorie und Empirie sind stringent miteinander verknüpft,
theoretische Konzepte sind hinreichend operationalisiert.
- Die Argumentation ist klar, konsistent und systematisch angelegt.
- Die Argumentations-, Beleg-, Beweiskette ist lückenlos.
- Alle Argumente/Informationen sind präzise belegt.
- Zu jeder Frage werden verschiedene AutorInnen befragt bzw. kritisch
hinterfragt.
- Behauptungen werden mit Daten/Argumenten belegt bzw. widerlegt,
nicht in den Raum gestellt.
- Alle Teile der Arbeit sind für die Fragestellung/die These
notwendig.
- Die Fragestellung wird vollständig bearbeitet.
- Es wird eine eigenständige Perspektive entwickelt, erkennbar
an Fragestellung, Strukturierung, Schlussfolgerungen, Distanz
zu einzelnen AutorInnen (nicht jedoch an einer isolierten, wenig
begründeten Meinungsäußerung).
Schluss:
Der Schlussteil enthält die wichtigsten Ergebnisse und beantwortet
die Fragestellung, er verweist auf sinnvolle Bezüge zu anderen
Kursthemen bzw. auf weitergehende Fragen.
Literaturverzeichnis:
- Literatur wurde eigenständig recherchiert, unter Einbeziehung
aktueller und fremdsprachiger Publikationen.
- Die Literaturbasis ist quantitativ ausreichend (Proseminare:
mindestens 10 Titel; Hauptseminare: mindestens 15-20 Titel).
- Die im Literaturverzeichnis genannte Literatur stimmt mit der
im Text genannten/zitierten überein.
- Die Arbeit beruht auf Literatur, die für das jeweilige
Thema einschlägig ist.
Sonstige Empfehlungen
- Am Ende der Bearbeitungszeit ausreichend "Platz lassen"
für eine gründliche Korrekturphase (evt. mit Hilfe anderer
Personen).
- Planung der Seminararbeit sowie deren Bewertung unbedingt mit
KursleiterIn besprechen!
- Gute Referate und Seminararbeiten sind Übungssache ;-)
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