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Seminarplan und Pflichtlektüre
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1. Veranstaltung,
16. April
Einführung
2. Veranstaltung, 23. April
Technik des wissenschaftlichen Arbeitens
3. Veranstaltung, 30. April
Entstehung von Theorien des Wahlverhaltens
Thema: Geschichte der Wahlforschung
Pflichtlektüre:
Kaase, Max (1999): Wahlforschung und Demokratie. Eine Bilanz am
Ende des Jahrhunderts. In: ZUMA-Nachrichten. S.62-82
4. Veranstaltung, 7. Mai
Theorieansätze I: Die soziologischen Ansätze
Thema: Der mikrosoziologische Ansatz der Columbia School
Pflichtlektüre:
Lazarsfeld, Paul F./Berelson, Bernhard R./Gaudet, Hazel [Hrsg.]
(1969): Wahlen und Wähler. Soziologie des Wahlverhaltens. Neuwied,
Berlin. Vorwort zur zweiten amerikanischen Auflage, S.11-34.
5. Veranstaltung, 14. Mai
Theorieansätze I: Die soziologischen Ansätze
Thema: Der makrosoziologische Ansatz der Cleavage-Theorie
Pflichtlektüre:
Mielke, Gerd (2001): Gesellschaftliche Konflikte und ihre Repräsentation
im deutschen Parteiensystem. Anmerkungen zum Cleavage-Modell von
Lipset und Rokkan. In: Ulrich Eith, Gerd Mielke [Hrsg.]: Gesellschaftliche
Konflikte und Parteiensysteme. Länder- und Regionalstudien.
Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.
6. Veranstaltung, 21. Mai
Theorieansätze II: Der sozialpsychologische Ansatz
Thema: Das Ann-Arbor-Modell der Michigan School
Pflichtlektüre:
Gabriel, Oscar W. (2001): Parteiidentifikation, Kandidaten und politische
Sachfragen als Bestimmungsfaktoren des Parteienwettbewerbs. In:
Oscar W. Gabriel, Oskar Niedermayer, Richard Stöss [Hrsg.]:
Parteiendemokratie in Deutschland. Bonn: Bundeszentrale für
politische Bildung.
7. Veranstaltung, 28. Mai
Theorieansätze III: Der rationalistische Ansatz
Thema: Rational-Choice-Ansätze
Pflichtlektüre:
Kühnel, Steffen/Fuchs, Dieter (2000): Instrumentelles oder
expressives Wählen? Zur Bedeutung des Rational-Choice-Ansatzes
in der Empirischen Wahlforschung. In: Klein/Jagodzinski/Mochmann/Ohr
(Hrsg.): 50 Jahre Empirische Wahlforschung in Deutschland. Wiesbaden,
Westdeutscher Verlag.
8. Veranstaltung, 4. Juni
Wandel des Wahlverhaltens I: Symptome des Wandels
Thema: Phänomene des dynamischen Wählens
Pflichtlektüre:
Mair, Peter/Müller, Wolfgang C./Plasser, Fritz (1999): Veränderungen
in den Wählermärkten: Herausforderungen für die Parteien
und deren Antworten. In: Peter Mair, Wolfgang C. Müller, Fritz
Plasser (Hrsg.): Parteien auf komplexen Wählermärkten.
Reaktionsstrategien politischer Parteien in Westeuropa. Wien, ZAP:
Signum Verlag.
9. Veranstaltung, 11. Juni
Wandel des Wahlverhaltens II: Ursachen
Thema: Sozialstrukturelle Ursachen
Pflichtlektüre:
Dalton, Russell J./Rohrschneider, Robert (1990): Wählerwandel
und die Abschwächung der Parteineigungen von 1972 bis 1987.
In: Max Kaase, Hans-Dieter Klingemann (Hrsg.): Wahlen und Wähler.
Analysen aus Anlaß der Bundestagswahl 1987. Opladen: Westdeutscher
Verlag.
10. Veranstaltung, 18. Juni
Wandel des Wahlverhaltens III: Ursachen
Thema: Wertewandel
Pflichtlektüre:
Ruß, Sabine/Schmidt, Jochen (1998): Herausforderungen von
links und rechts: Wertewandel und Veränderungen in den Parteisystemen
in Deutschland und Frankreich. In: Renate Köcher, Joachim Schild
[Hrsg.]: Wertewandel in Deutschland und Frankreich. Opladen: Leske
+ Budrich.
11. Veranstaltung, 25. Juni
KEINE LEHRVERANSTALTUNG
12. Veranstaltung, 2. Juli
Wandel des Wahlverhaltens IV: Ursachen
Thema: Individualisierung
Pflichtlektüre:
Beck, Ulrich (1983): Jenseits von Stand und Klasse. In: Soziale
Welt, Sonderband 2: Soziale Ungleichheit. Göttingen: Schwartz
& Co.
13. Veranstaltung, 9. Juli
Fallbeispiel I + II: Bundestagswahlen 1998 + 2002
Thema: Theorien und Wandel des Wahlverhaltens im Kontext
Pflichtlektüre:
Jung, Matthias/Roth, Dieter (1998): Wer zu spät geht, den bestraft
der Wähler. Eine Analyse der Bundestagswahl 1998. In: Aus Politik
und Zeitgeschichte. Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament. B52/98.
Lohauß, Peter (2002): Die Niederlage des bürgerlichen
Lagers. In: Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur.
Heft 11/02.
14. Veranstaltung, 16. Juli
Fallbeispiel III: Italien
Thema: Wahlverhalten unter Berlusconi und
Schlussbesprechung
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